ETFÜ U01 — Kick-Off / Battleplan
- Prüfungsmodus (A): BA-810-70-PL (PO 2019), 90 Punkte in 90 Minuten (rund 1 Punkt pro Minute als Zeitsteuerung), bestanden ab 50 Prozent = 45 Punkte, Open Book. Bewertet wird eigenständiges, begründetes Formulieren nach dem Schema Begriff definieren, beide Seiten argumentieren, sauberes Fazit; abgeschriebene Textbausteine bzw. KI-Slop = 0 Punkte. Klausur ist breit: Wirtschaftsethik plus Unternehmensführung, Strategie, Kennzahlen, Kommunikation, Marketing (Kant/Mill kamen 2025 nicht direkt vor).
- Was ist (Wirtschafts-)Ethik (B): Ethik = kritisches, methodisch-systematisches Nachdenken über etablierte Moralvorstellungen und die gängige Praxis (wissenschaftliche Reflexion der Moral). Moral = System der von der Mehrheit intrinsisch akzeptierten Normen mit wertendem Charakter. Wirtschaftsethik = angewandte Ethik des wirtschaftlichen Handelns, also verantwortliches Handeln unter Markt, Wettbewerb und Knappheit. Grundspannung immer benennen: Ethik kostet oft echtes Geld (erst das Fressen, dann die Moral), Eigennutz und Gemeinwohl sind zu harmonisieren.
- Rohleder-Triade ethische Ökonomie / ökonomische Ethik / Kompromiss (B, U05): Ethische Ökonomie = Individuum unterscheidet selbst gut/schlecht und beschränkt sich selbst, weil staatliche Regelung in der Globalisierung nicht greift. Ökonomische Ethik = Eigennutz steht für das Individuum immer über der ethischen Richtigkeit, daher müssen beide durch staatliche Regulierung, Lenkung und Sanktionen in Einklang gebracht werden. Kompromissposition = Mensch kann Eigennutz UND ethisch richtiges Handeln gleichermassen ausleben, darum Handlungsempfehlungen auf humanwissenschaftlich-psychologischer Basis.
- Was ist Unternehmensführung, zwei Ziele (C): zwei zeitlich gestaffelte Ziele parallel bedienen. Heute verdienen = Potenziale nutzen, operatives Kerngeschäft (run the business), produzieren, Finanz- und Erfolgslage (Liquidität, EBITDA, EBIT), OPEX, statisch/laufende Periode, Fokus Effizienz und Qualität. Morgen verdienen = Potenziale schaffen, strategisches Handeln (build the business), investieren, Erfolgspotenziale und Nachhaltigkeit, CAPEX, dynamisch/Kapitalwert, Fokus Effektivität. Führung ist anspruchsvoll, weil beide Kreise gleichzeitig laufen.
- Was ist Unternehmensführung, zwei Ebenen (C): Sachebene (der Kopf) = um WAS kümmere ich mich, Verstand/Ratio, Zahlen-Daten-Fakten und KPIs, Analyse-Planung-Steuerung, Management, Unternehmensstrategie. Personen-/Beziehungsebene (das Herz) = um WEN kümmere ich mich, Empathie, Motive und Emotionen, Vision-Inspiration-Motivation-Kommunikation, Führung/Leadership, Unternehmenskultur. Fazit: gute Führung bedient beide Ziele UND beide Ebenen.
- Orientierung/roter Faden (D): Modulaufbau Ethik-Teil (U04 bis U09: Grundbegriffe, ethische Grundpositionen, Diskurs-/ökonomische Ethik), Kultur-/Führungs-Teil, Strategie-/Systeme-Teil (u.a. 7-Schichten-Modell, Kennzahlen), Anwendungs-Teil. Leitliteratur der Ethik-Hälfte: Robert Holzmann, Wirtschaftsethik (Springer Gabler); Auflage/Jahr vor Zitat verifizieren.
- Ethik = in Ruhe darüber nachdenken, was richtig und falsch ist, und die eigenen Regeln kritisch hinterfragen. Beispiel: Nicht nur "man lügt nicht", sondern fragen: Warum eigentlich? Gilt das immer?
- Moral = die Regeln fürs Zusammenleben, die die meisten Leute einfach für richtig halten, ohne groß nachzudenken. Beispiel: "Man drängelt sich nicht an der Kasse vor" — das findet fast jeder selbstverständlich.
- Wirtschaftsethik = die Frage, wie man beim Geldverdienen anständig bleibt. Beispiel: Darf eine Firma billig im Ausland produzieren lassen, wenn die Arbeiter dort schlecht behandelt werden?
- Markt, Wettbewerb und Knappheit = die Spielregeln der Wirtschaft: Es gibt Käufer und Verkäufer, mehrere Firmen kämpfen um Kunden, und von allem gibt es nur begrenzt viel. Beispiel: Zwei Bäcker in einem Dorf buhlen um dieselben Kunden, und Mehl kostet Geld.
- "Ethik kostet oft echtes Geld" (Brecht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral) = anständig handeln ist meist teurer, und wer nichts zu essen hat, denkt zürst ans Überleben. Beispiel: Fair bezahlter Kaffee kostet mehr — der billige verkauft sich trotzdem besser.
- Eigennutz und Gemeinwohl harmonisieren = den eigenen Vorteil und das Wohl aller unter einen Hut bringen. Beispiel: Ein Wirt verdient gut UND behandelt seine Angestellten fair — beides gleichzeitig.
- Ethische Ökonomie = jeder Mensch entscheidet selbst, was gut ist, und hält sich freiwillig zurück, weil der Staat nicht alles kontrollieren kann. Beispiel: Eine Firma verzichtet von sich aus auf einen fiesen Trick, obwohl es kein Gesetz verbietet.
- Ökonomische Ethik = der Mensch denkt immer zürst an seinen eigenen Vorteil, deshalb muss der Staat mit Regeln und Strafen nachhelfen. Beispiel: Ohne Bußgeld würden viele einfach zu schnell fahren — die Strafe zwingt zum Umdenken.
- Deskriptiv / normativ / angewandt (bei Ethik) = beschreiben, was ist / sagen, was sein soll / zu einem echten Problem Stellung nehmen. Beispiel deskriptiv: "Die meisten finden Lügen schlecht." Normativ: "Du sollst nicht lügen." Angewandt: "Darf ein selbstfahrendes Auto im Notfall lieber den Fahrer opfern?"
- Unternehmensführung = eine Firma leiten, also entscheiden, was gemacht wird und wer sich um wen kümmert. Beispiel: Der Chef legt fest, was heute produziert wird und wie das Team miteinander umgeht.
- Heute verdienen (run the business) = das Tagesgeschäft am Laufen halten und jetzt Geld reinholen. Beispiel: Die Bäckerei backt und verkauft täglich frische Brötchen.
- Morgen verdienen (build the business) = jetzt in die Zukunft investieren, damit man später noch Geld verdient. Beispiel: Die Bäckerei kauft einen zweiten Ofen, um bald doppelt so viel backen zu können.
- OPEX = das laufende Geld, das der Betrieb Tag für Tag verschlingt. Beispiel: Miete, Strom, Löhne, Zutaten. CAPEX = Geld für größere Anschaffungen, die lange halten. Beispiel: eine neue Maschine oder ein Lieferwagen.
- Liquidität, EBITDA, EBIT = verschiedene Arten, den Erfolg in Zahlen zu messen. Liquidität = habe ich gerade genug Geld in der Kasse, um Rechnungen zu zahlen? EBITDA / EBIT = wie viel Gewinn bleibt übrig, grob und etwas genauer gerechnet. Beispiel: Am Monatsende schauen, ob unterm Strich was hängen bleibt.
- Effizienz vs. Effektivität = die Dinge richtig tun (sparsam, ohne Verschwendung) gegenüber die richtigen Dinge tun (das Sinnvolle überhaupt anpacken). Beispiel: Effizient ist, schnell viele Regenschirme zu nähen; effektiv ist, zu erkennen, dass man besser Sonnenschirme baut.
- Sachebene (der Kopf) vs. Beziehungsebene (das Herz) = sich um die Zahlen und Aufgaben kümmern gegenüber sich um die Menschen und ihre Gefühle kümmern. Beispiel: Der Chef prüft die Verkaufszahlen (Kopf) UND merkt, dass eine Mitarbeiterin überlastet ist (Herz).
- Strategisch vs. langfristig = strategisch heißt "grundlegend, mit großer Tragweite" — nicht einfach nur "weit in der Zukunft". Beispiel: Die Entscheidung, ein ganzes Geschäftsfeld aufzugeben, ist strategisch, auch wenn sie in einer Stunde fällt.
- Stakeholder = alle, die mit einer Firma zu tun haben und ein Interesse an ihr haben. Beispiel: Kunden, Mitarbeiter, Nachbarn, Lieferanten — nicht nur die Eigentümer.
- CSR (gesellschaftliche Verantwortung) = eine Firma übernimmt freiwillig Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft, nicht nur fürs Geldverdienen. Beispiel: Ein Betrieb pflanzt Bäume oder sorgt für faire Arbeitsbedingungen, ohne dass ein Gesetz es verlangt.
- Open Book (Prüfungsmodus) = eine Prüfung, bei der man seine Unterlagen benutzen darf. Aber: einfach abschreiben bringt nichts, weil eigenes Nachdenken bewertet wird. Beispiel: Wie ein offenes Kochbuch — das Rezept vorlesen reicht nicht, du musst selbst kochen können.
- KI-Slop = lieblos zusammenkopierte oder von einer KI ausgespuckte Textbausteine ohne eigenes Nachdenken. In der Prüfung gibt das 0 Punkte. Beispiel: Eine Antwort, die schlau klingt, aber nur abgeschriebene Sätze aneinanderreiht.
- Rahmenordnung / Ordnungspolitik = die vom Staat gesetzten Spielregeln, in denen alle Firmen wirtschaften. Beispiel: Gesetze und Vorschriften sind wie die Linien auf dem Fußballfeld — sie legen fest, was erlaubt ist.
Modul: Wirtschaftsethik & Unternehmensführung · TH Bingen · B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen Prüfer: Prof. Dr. Andreas Rohleder Status: ENTWURF (Quellen prüfen)
Quellenlage: Für U01 liegt kein eigenes Kompass-/Aufgabenblatt vor (die Kompasse setzen erst bei U04 ein). U01 ist die Auftakt-/Orientierungs-Unit („Schlachtplan/Battleplan“, mit dem Rohleder wiederkehrend den weiteren Veranstaltungsverlauf skizziert — belegt im Screencast 26.05.2026: „Wir hatten uns einen Schlachtplan überlegt, wie wir unsere weitere Veranstaltung gestalten wollen“). Die organisatorischen Rahmendaten (Prüfungsnummer, Punkte, Zeit, Modus) stammen aus der echten Altmeisterklausur 18.07.2025 und dem Zettel v2. Die inhaltlichen Grundbegriffe (Abschnitte B–D) sind aus den späteren Units belegt und hier nur als Einstieg verdichtet. Mit
[prüfen]markierte Stellen sind aus dem konkreten U01-Foliensatz nicht verifiziert (Modulhandbuch/Kick-Off-Slides nicht eingesehen).
0. Charakter der Unit
Admin-/Orientierungs-Unit: keine klausurrelevante Sachaufgabe im engeren Sinn, sondern Verortung des Moduls, Klärung des Prüfungsmodus und Einführung der zwei Grundfragen — „Was ist Wirtschaftsethik?“ und „Was ist Unternehmensführung?“. Der inhaltliche Kern (Abschnitte C/D) wird in U04 ff. vertieft; hier nur so weit gesichert, dass die Grundvokabeln stimmen.
A) Prüfungsmodus & Rahmen
(a) ANTWORT
- Prüfungsnummer: BA-810-70-PL (PO 2019).
[prüfen](PO-/Nummer aus Zettel v2 übernommen — mit eigenem Prüfungsplan abgleichen). - Umfang/Zeit: 90 Punkte / 90 Minuten (≈ 1 Punkt/Minute als grobe Zeitsteuerung).
- Bestehensgrenze: ab 50 % (= 45 Punkte).
- Modus: Open Book — Hilfsmittel/Unterlagen erlaubt.
- Bewertungsprinzip (Rohleder-Kernregel): eigenständig + begründet formulieren. „KI-Slop“ / abgeschriebene Textbausteine = 0 Punkte. Erwartete Antwortstruktur: Begriff definieren → strukturiert argumentieren (beide Seiten) → sauberes Fazit.
- Breite: Die Klausur ist breiter als „Ethik“ — sie umfasst Wirtschaftsethik plus Unternehmensführung/Strategie, Kennzahlen, Kommunikation und Marketing. In der Altklausur 07/2025 kamen z. B. Kant/Mill nicht direkt vor, dafür Subventions-Ethik, Profitabilität vs. Rentabilität, Strategy-follows-Structure, Stakeholder-Management, Kundenorientierung, Kennzahlen-/Prognose-Soll-Vergleiche.
Argumente / Einordnung. Open Book bedeutet nicht „leichter“: Reines Nachschlagen/Abschreiben wird über die Eigenständigkeitswertung entwertet. Der Zeitdruck (1 P/min) belohnt vorbereitete Argumentationsgerüste statt Fließtext-Suche in der Klausur.
(b) VERWANDTE FRAGEN
- „Was heißt ‚eigenständig' bei einer Open-Book-Klausur?“ — Eigene Worte, eigene Struktur, konkrete Beispiele; Fachbegriffe korrekt angewandt statt Definitionen abgeschrieben. Bewertet wird die Denkleistung (Abwägen, Einordnen, Fazit), nicht Materialbesitz.
- „Wie teile ich mir 90 Minuten ein?“ — Punktproportional: eine 15-P-Aufgabe verdient ~15 min. Zuerst die sicheren, gut vorbereiteten Aufgaben.
(c) WARUM Wer den Modus (breit, argumentativ, Anti-KI-Slop) verinnerlicht, vermeidet den häufigsten Totalausfall — seitenweise korrektes, aber unstrukturiertes/abgeschriebenes Material ohne eigene Abwägung.
B) Was ist Wirtschaftsethik? (Grundbegriff)
(a) ANTWORT
Definition. Ethik ist die wissenschaftliche Reflexion der Moral (Moral = das von einer Gesellschaft intrinsisch akzeptierte, zwischenmenschliche, Handlungen in gut/schlecht einteilende Regelungssystem). Wirtschaftsethik ist die angewandte Ethik des wirtschaftlichen Handelns: die Reflexion darüber, wie unter den Bedingungen von Markt, Wettbewerb und Knappheit moralisch verantwortlich gehandelt werden kann.
Argumente / Einordnung.
- Drei Ebenen: Makro (Rahmenordnung/Ordnungspolitik), Meso (Unternehmen), Mikro (Individuum) — die Rahmenordnung ist der „systematische Ort der Moral“ (Homann/Lütge).
- Grundspannung (Gretchenfrage): Ethik kostet oft echtes Geld (Brecht: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“). Eine gute Antwort blendet diesen Konflikt nie aus, sondern benennt ihn — und sucht die Harmonisierung von Eigeninteresse und Gemeinwohl (Kompromissposition Rohleder: der Mensch ist einsichtsfähig UND eigeninteressiert).
- Ethische Ökonomie (moralische Fundierung des Wirtschaftens) vs. ökonomische Ethik (Ökonomie hat Vorrang) als die zwei Grundhaltungen.
Fazit. Wirtschaftsethik fragt nicht „ob“ gewirtschaftet wird, sondern „wie“ verantwortlich — sie liefert das Reflexionswerkzeug für die Konfliktfälle, die U04 ff. durchspielen.
(b) VERWANDTE FRAGEN
- „Grenzen Sie Ethik und Moral ab.“ — Moral = Gegenstand (die geltenden/akzeptierten Regeln), Ethik = die wissenschaftliche Denkarbeit darüber. (Vertiefung: Dossier U04, Grundbegriffe.)
- „Deskriptive vs. normative vs. angewandte Ethik?“ — Beschreiben / Sollens-Begründung / konkrete Stellungnahme zu realen Problemen (Trend zur angewandten Ethik, z. B. autonomes Fahren).
(c) WARUM Rohleder prüft durchgängig die saubere Begriffstrennung (Moral/Sitte/Konvention/Norm/Ethos) und die Einsicht, dass Ethik Kosten verursachen kann — beides wird hier grundgelegt.
C) Was ist Unternehmensführung? Die zwei Ziele wirtschaftlichen Handelns
(a) ANTWORT
Rohleders Kernmodell (Folie „Die zwei Ziele wirtschaftlichen Handelns“): Unternehmensführung heißt, zwei zeitlich gestaffelte Zielebenen gleichzeitig zu bedienen:
| Heute verdienen | Morgen verdienen | |
|---|---|---|
| Aufgabe | Potenziale nutzen (operatives Geschäft, „run the business“) | Potenziale schaffen (strategisches Handeln, „build the business“) |
| Handlungsebene | produzieren | investieren |
| Ziele | Finanz-/Erfolgslage (Liquidität, EBITDA, EBIT) | Erfolgspotenziale, Nachhaltigkeit |
| Budget | OPEX (Betriebsausgaben) | CAPEX (Investitionen) |
| Periodenbezug | statisch (laufende Periode) | dynamisch (künftige Perioden, „Kapitalwert“) |
| Maßnahmenfokus | Effizienz, Qualität | Effektivität |
Argumente.
- „Übermorgen verdienen“ = Vision: kostet zunächst kein Budget, hat aber koordinierende Wirkung (wohin wollen wir?).
- Beide Kreise laufen parallel — das macht Führung anspruchsvoll (Bild der getrennten „Gehirnhälften“).
- Zweite Grunddimension (Ebenen): Sachebene („Um was muss ich mich kümmern?“ → Management, Kopf/Ratio) vs. Personen-/Beziehungsebene („Um wen?“ → Führung/Leadership, Herz/Empathie).
Fazit. Unternehmensführung = das operative Heute effizient betreiben und die Potenziale für morgen aufbauen; dazu Sach- und Beziehungsebene bedienen. Diese zwei Achsen strukturieren das gesamte Modul.
(b) VERWANDTE FRAGEN
- „Warum ist ‚strategisch' nicht dasselbe wie ‚langfristig'?“ — Maßgeblich ist die Potenzialsicht/Reichweite, nicht die Fristigkeit; eine strategische Entscheidung kann binnen Stunden fallen. (Vertiefung: U02/U18.)
- „Was bedeutet OPEX vs. CAPEX für die Führung?“ — Zwei Budgetkreise: operatives Tagesgeschäft (OPEX) vs. Investitionen in Potenziale (CAPEX) — es gibt kein drittes („taktisches“) Budget.
(c) WARUM Das Zwei-Ziele-/Zwei-Ebenen-Raster ist Rohleders Leitmotiv; fast jede spätere Frage (Strategie, Kennzahlen, Kultur, Leadership) hängt daran. Wer es früh sitzen hat, ordnet den ganzen Stoff ein.
D) Modulziele & Aufbau (Orientierung)
(a) ANTWORT [prüfen] — aus dem konkreten U01-Foliensatz/Modulhandbuch nicht verifiziert; folgende Rekonstruktion aus dem Gesamtverlauf der Units:
- Teil Wirtschaftsethik (U04–U09): Grundbegriffe, ethische Grundpositionen (Aristoteles, Kant, Utilitarismus, Hobbes, Rawls, Habermas), gute Diskussion.
- Teil Unternehmensführung/Kultur (U10–U17): CSR/Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur (Schein, Hall, Bleicher), Management/Führung/Leadership, Vision/Mission/Leitbild, Qualität (Deming/TQM/Toyota).
- Teil Strategie & Systeme (U02/U03/U18 ff.): Strategiebegriff, Umfeldanalyse (STEEP, VUCA, Trendradar), integrierte Managementsysteme, Kennzahlen/Planung.
- Anwendung (U27/U28): ethische Fallentscheidungen, ethische Grundlagen guter Führung, Klausurübung.
Fazit. Lehrbuch-Basis der Ethik-Hälfte: Holzmann, Wirtschaftsethik, 3. Aufl. 2022 (Springer Gabler). Die Führungs-/Strategie-Hälfte stützt sich auf Standard-Managementliteratur und die Dossier-Quelle HBW (Handbuch der Betriebswirtschaft) sowie die HBW-Kompass-Nummern der einzelnen Units.
(c) WARUM Der rote Faden (Ethik → Kultur/Führung → Strategie/Systeme → Anwendung) hilft, in der breiten Klausur die richtige Werkzeugkiste je Aufgabe zu greifen.
2. Klärungsbedarf und offene Fragen (#90)
(persönlich — selbst ausfüllen; 0 = alles klar … 3 = völlig unklar)
| Punkt | Priorität | Konkrete Frage |
|---|---|---|
| Prüfungsnr./PO | _0 | (mit eigenem Prüfungsplan abgleichen — Zettel-Angabe verifizieren) |
| Modulziele | _0 | (Modulhandbuch / U01-Slides gegenprüfen — hier [prüfen]) |
| Bestehensgrenze | _0 | (45 P bestätigen) |
3. Vorschläge, Wünsche und Anregungen (#99)
(persönlich — selbst ausfüllen)
- Sonstige Frage: …
- Hinweis (z. B. toter Link): …
- Bitte: …
- Vorschlag: …
- Lob: …
- Kritik: …
Quellen
- Rohleder, A.: ETFÜ-Foliensatz „Die zwei Ziele/Ebenen wirtschaftlichen Handelns“ (OCR-Zusammenfassung
_ETFUE-zusammenfassung.txt, Slides 2–4) — primäre Quelle für Abschnitt C. - Altmeisterklausur ETFÜ 18.07.2025 (Prüfungsnr. BA-810-70-PL, PO 2019, 90 P / 90 min, open book, ab 45 P) — Rahmen A; Modellantwortschlüssel
altklausur-ETFUE-loesung.md. - Zettel v2 (
zettel-ETFUE.md) — Prüfungsmodus, Themenbreite. - Screencast-Transkript 26.05.2026 — Beleg für die wiederkehrende „Schlachtplan/Battleplan“-Orientierung.
- Holzmann, R. (2022): Wirtschaftsethik, 3. Aufl., Springer Gabler (Lehrbuch der Ethik-Hälfte).
- Homann, K. / Lütge, C. (2013): Einführung in die Wirtschaftsethik, 3. Aufl., LIT Verlag (drei Ebenen, Rahmenordnung).
- Grundbegriffe vertieft: Dossiers U04 ff. (dieselbe Modulquelle).
Erstellt mit Unterstützung generativer KI (Claude/Anthropic), eigenständig zu überarbeiten. Sachquellen siehe oben.